Varadero und sein Traumstrand

Das auf der kubanischen Halbinsel Hicacos gelegene Varadero gilt als eine der beliebtesten Touristenhochburgen des Landes. Mit seinen zahlreichen Luxushotels, die sich entlang des rund 20 Kilometer langen paradiesischen Sandstrandes reihen, bildet der Ort ein wahres Eldorado für alle Liebhaber von Pauschalreisen und All-inclusive Angeboten. Doch auch Individualreisende können dank günstiger Übernachtungsangebote einiger Pensionen hier voll und ganz auf ihre Kosten kommen.

Geschichtlicher Hintergrund

Wie archäologische Funde belegen, reichen die Ursprünge der Halbinsel Hicacos bis ins prähistorische Zeitalter zurück. Strand in Varadero - KubaZu den Zeugnissen aus dem Leben der damaligen Zeit zählen vor allen Dingen die eindrucksvollen Felsenmalereien in einigen der hiesigen Kalksteinhöhlen, wie zum Beispiel in der Cueva de Ambrosio. Während der Kolonialzeit diente das reich bewaldete Gebiet der Halbinsel den Spaniern als Holzlieferant für deren Schiffsbau. Der heute, insbesondere bei Touristen sehr beliebte Ferienort Varadero kann auf eine vergleichsweise kurze Geschichte zurückblicken. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte das wohlhabende Großbürgertum den paradiesischen Küstenort für sich und ließ zahlreiche Sommerresidenzen hier errichten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts folgten schließlich die ersten Hotels und Ferienwohnungen. Die enorme Beliebtheit des malerischen Badeortes, die sich nun auch außerhalb der Landesgrenzen verbreitete, sorgte schließlich in den 1930er-1950er Jahren für einen regelrecht explosionsartigen Bauboom, bei dem neben Hotel-und Ferienwohnanlagen auch ein Golfplatz und Yachthafen errichtet wurden. Nach der Revolution im Jahre 1959 wurden die einstigen Privatstrände der gehobenen High Society schließlich für jedermann zugänglich gemacht, so dass auch gewöhnliche Arbeiter ihren Urlaub in dem paradiesischen Küstenort verleben konnten. In den 1990er Jahren entwickelte Varadero sich jedoch schließlich wieder zu einem vornehmlich für wohlhabende Urlauber attraktives Reiseziel.

Sehenswürdigkeiten in Varadero

[the_ad id=”300″] Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Varadero bildet zweifelsohne der malerische, rund 20 Kilometer lange Traumstrand, der umsäumt von Palmen und mit Aussicht auf das azurblaue Meer für ein paradiesisches Ambiente sorgt. Besondere Berühmtheit erlangte der malerische Urlaubsort jedoch auch durch die regelmäßigen Urlaubsbesuche des bekannten Mafiabosses Al Capone. In der einstigen Sommerresidenz des berühmt berüchtigten Mafiaoberhaupts befindet sich heute ein luxuriöses Restaurant, in dem exquisite Speisen serviert werden. Ein weites architektonisches Highlight bildet die ehemalige Privatvilla Mansión Xanadú des US-Magnaten DU-Pont.

Das im Art-Deco-und Jugendstil errichtete Gebäude brilliert durch seine gestalterische Opulenz und luxuriöse Ausstattung. Auch hier befindet sich heute ein exquisites Luxusrestaurant, das mit kulinarischen Highlights der Extraklasse zu begeistern weiß. Zu den ältesten Gebäuden Varaderos zählt hingegen die im Jahr 1938 errichtete Kirche Iglesia de Santa Elvira, die heute eines der wichtigsten Wahrzeichen von Varadero bildet.

Für all diejenigen, die die beeindruckende Unterwasserwelt vor der Küste der Halbinsel Hicacos erkunden wollen, empfiehlt es sich einen Tauchgang zu den hiesigen Korallenriffen zu unternehmen. Dank der zahlreichen Wassersport- und Tauchzentren bekommen versierte Tauchprofis sowie unerfahrene Anfänger hier die Möglichkeit die Schönheit der hiesigen Unterwasserlandschaft hautnah zu erleben.

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