Die malerische Stadt Holguin

Die malerische Stadt Holguin liegt inmitten der gleichnamigen Provinz im östlichen Teil Kubas, rund 500km von Havanna entfernt. Mit einer Einwohnerzahl von etwa 346.000 ist der Ort nicht nur Hauptstadt der Provinz Holguín, sondern gilt darüber hinaus auch als drittgrößte Stadt des Landes. Der Ursprung der Stadt geht auf das Jahr 1545 zurück. Zu dieser Zeit erhielt der Offizier Garcia de Holguín eine Landesschenkung von Kubas erstem Gouverneur Diego Velázquez de Cuéllar und gründete hier eine Siedlung, der er in Anlehnung an seine Person den Namen San Isidoro Holguín verlieh. Den ersehnten Stadtstatus erhielt der Ort jedoch erst einige Jahrzehnte später im Jahr 1752 durch den damals amtierenden König Ferdinand VII.

Heute gilt die Stadt als eines der beliebtesten Urlaubsziele Kubas, das vor allen Dingen für Kulturinteressierte und Naturliebhaber einiges zu bieten hat. Zu den zentralen Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen zweifelsohne die zahlreichen Parks und Grünanlagen, die prägend für das hiesige Stadtbild sind. Aus diesem Grund wird Holguín auch „Stadt der Parks“ genannt. Im Zentrum der Stadt befinden sich gleich drei große Grünanlagen, von denen der Parque Calixto García das Herzstück des dreiteiligen Park-Ensembles bildet. Die perfekt gepflegten Grünanlagen eignen sich ideal für einen ausgedehnten Spaziergang und laden dank ihrer malerischen Idylle zum Verweilen ein. Holguin auf KubaMit diesem stimmungsvollen, harmoniereichen Ambiente schaffen sie einen behaglichen Ausgleich zur alltäglichen Hektik des Großstadtlebens und präsentieren sich somit als wahrliches Eldorado für alle Naturliebhaber und Ruhesuchenden.

Daneben sorgen eine Reihe historischer Sakral- und Profanbauten für eine beeindruckende Architekturkulisse, die insbesondere Kulturliebhaber zu begeistern weiß. Zu den kennzeichnenden Wahrzeichen der Stadt zählt dabei die hiesige Stadtkathedrale Catedral de San Isidoro, die mit ihren strahlend weiß getünchten Mauern und dem angrenzenden Parque Peralta den südlichen Teil des Stadtkerns dominiert.

[the_ad id=”300″] Im Norden des Zentrums befindet sich eine weitere (architektonische) Sehenswürdigkeit, die zu den touristischen Highlights Holguíns gehört. Die Rede ist von dem sogenannten Museo de Historia Provincial, das mit seiner historischen Fassade aus dem späten 19.Jahrhundert eines der schönsten Gebäude des Ortes bildet.

Darüber hinaus sollte man sich bei einem Besuch der Stadt Holguin auf keinen Fall einen Ausflug auf den rund 275m hohen Berg Loma de la Cruz entgehen lassen. Nachdem man die 458 Stufen zum Aussichtspunkt des Berges erreicht hat, eröffnet sich dem Besucher ein spektakulärer Ausblick auf die Stadt und ihre Parks und Grünanlagen. Bereits im 18. Jahrhundert wurde der Gipfel dieses Berges im Zuge religiöser Pilgermärsche erklommen. Diese Tradition wurde bis in die Gegenwart fortgeführt, weshalb zum alljährlich am 3. Mai stattfindenden Volksfest Romería del Mayo zahlreiche Gläubige auf den Aussichtspunkt des Berges pilgern, um hier eine christliche Messe zu zelebrieren.

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